Beiträge

Das Kulturforum Starnberg wird in diesem Jahr 30 Jahre alt.

Im Frühjahr 1989 wurde das Kulturforum der Sozialdemokratie gegründet und hat seither mit zahlreichen Angeboten in den Bereichen Kultur und politische Debatte zu einem offenen Diskurs im Landkreis beigetragen. Aus diesem Anlass laden wir zu einem besonderen Abend ein: einer Rückbesinnung auf bayerische Geschichte.

Wir feiern dies in der Starnberger Schlossberghalle mit

Hans Well und den Wellbappn: „Rotes Bayern – Die Münchner Revolution 1918 und die Räterepubliken 1919. Es lebe der Freistaat!“

und mit Gert Heidenreich, Gisela Schneeberger, Bernhard Butz, Johanna Bittenbinder, Heinz-Josef Braun

Donnerstag, 24. Oktober 2019, 19:30 Uhr, Schlossberghalle Starnberg
Eintritt: € 24,–; Mitglieder/Jugendliche: € 18,–
Kartenvorverkauf: Tourist Information Starnberg
touristinfo@gwt-starnberg.de, 08151-90600

Einladung zur Führung durch die Ausstellung Revolution in der Provinz: Starnberg im November 1918 und zum Film „Eisner, der unbequeme Ministerpräsident

Auch Starnberg wurde von der Revolution erfasst, die im November 1918 zur Gründung des Freistaats Bayern führte. Die Ausstellung im Museum Starnberger See legt ihren Schwerpunkt auf die Aktionen des Starnberger Arbeiter- und Bürgerrats in den verschiedenen Phasen der Revolution bis zur Radikalisierung während der Räterepublik. Ein zweiter Schwerpunkt sind die Ereignisse beim Einmarsch Württemberger Freikorps am 29. April, als auf der Bleichwiese (Nähe Bahnhof Nord)  28 Rotgardisten und weitere Revolutionäre erschossen wurden. Mit ihren vielen bislang unbekannten Bildern und Textquellen ist die Ausstellung, die nur noch bis 14.7.2019 zu sehen ist, ein wichtiger Beitrag zur Mikrogeschichte der Revolutionsjahre 1918/19. (Führung: Angela Müller, Zeithistorikerin)

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Björn Vedders Essay ist durch eine Stelle aus Hegels Rechtsphilosophie von 1821 inspiriert. „Er (Hegel) hat den Begriff des ‚reichen Pöbels‘ geprägt, um damit jene zu beschreiben, deren Reichtum es ihnen erlaubt, sich aus dem ‚Band der Not‘ herauszulösen. Dieses Band der Not, so Hegel, verbindet die meisten Menschen miteinander, indem es sie zwingt, zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse auch die Bedürfnisse von anderen und mithin der Allgemeinheit zu befriedigen.“ (Vedder 2018, S. 14)

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Einladung zum Vortrag vonManuel Rühle:Was ist Bildung? Geschichte und Gegenwart einer neuzeitlichen Idee“

In den gegenwärtigen öffentlichen Debatten nimmt der Begriff der Bildung eine zentrale Position ein. Doch was ist mit diesem Begriff überhaupt gemeint? Offensichtlich geht es um mehr als „Schulwissen“, aber was dieses „Mehr“ ausmacht, ist alles andere als leicht zu bestimmen.

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Über Trivialromane mag mancher wegen des geringen literarischen Anspruchs die Nase rümpfen. Als Ausdruck der Bedürfnisse ihrer Leserschaft sind sie gleichwohl ergiebig für eine analytische Lektüre und gesellschaftsbezogene Fragestellungen. Darum geht es im Vortrag der Münchner Ärztin und Psychotherapeutin Claudia Mors-bach, die ihr Thema folgendermaßen umreißt: „Der triviale Liebesroman wird überwiegend von Frauen für Frauen geschrieben. Er ist unglaublich erfolgreich, weil er unbewussten oder halbbewussten Beziehungsphantasien einen Ausdruck und scham-haft verschwiegenen Tagträumen eine Stimme verleiht. Dies ist das Thema meines Vortrags. Welchen Mann wünschen sich Frauen? Welche Beziehung, wie viel Freiheit, wie viel Schutz? Die Antworten sind erstaunlich, sogar erschreckend.“

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Einladung zum Dokumentarfilm „Kinder unter Deck“
Regie: Bettina Henkel, A 2018, 90 Minuten
im Rahmen des Fünfseenfilmfestivals 2018

Kinder unter Deck ist die persönliche Geschichte dreier Generationen einer Familie: Großmutter, Vater und Tochter – Ärztin, Psychoanalytiker und Filmemacherin.
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Einladung Filme zur Gründungs- und Wirkungsgeschichte der Hochschule für Gestaltung Ulm mit Peter Schubert, edition disegno

Anfang der 1950er Jahre gründeten Otl Aicher, Inge Aicher-Scholl und Max Bill die Hochschule für Gestaltung Ulm, neben dem Bauhaus die bedeutendste Designhochschule des 20. Jahrhunderts. Weiterlesen

Einladung zu Vortrag und Buchvorstellung Julian Nida-Rümelin „Über Grenzen denken – Eine Ethik der Migration“ (edition Koerber-Stiftung, Hamburg 2017)
Über zwei Milliarden Menschen leben weltweit in Armut, leiden unter Hunger, Unterdrückung und Krieg. Über 65 Millionen von ihnen waren allein im letzten Jahr auf der Flucht, viele erhoffen sich ein besseres Leben in Europa oder Nord-amerika. Hilfe tut also dringend not – aber sind offene Grenzen die richtige Antwort auf das Elend in der Welt?
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Einladung zu Film und Diskussion „Als Paul über das Meer kam“
Regie: Jakob Preuss

„Als Paul über das Meer kam“ erzählt eine ganz persönliche Migrationsgeschichte und eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen Regisseur und Protagonist im politisch brisanten Umfeld der europäischen Migrationsdebatte.
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Einladung zur Filmdiskussion: „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ D 2017, 102 min. Regie: Matti Geschonek mit Bruno Ganz u.a. im Rahmen des Fünfseenfilmfestivals 2017

In der Filmadaption von Eugen Ruges Bestseller “In Zeiten des abnehmenden Lichts” treffen vier Generationen einer ostdeutschen Familie aufeinander. Wilhelms Frau Charlotte (Hildegard Schmahl) ist ebenso verbohrt und weltfremd wie ihr Mann. Sie will die Zeichen des Zusammenbruchs nicht sehen. Deutlicher werden diese von ihrem Sohn Kurt (Sylvester Groth) erkannt, der 1956 aus einem Arbeitslager der UdSSR nach Ostberlin gekommen ist, wo er mit seiner russischen Frau Irina (Evgenia Dodina) zusammenlebt. Dass Kurt seine Frau betrügt, ist nicht das einzige Geheimnis, das auf der Feier ans Licht kommt.
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