Beiträge

Oslo will bis zum Jahr 2030 die erste emissionsfreie Hauptstadt der Welt werden. Das klingt sehr ehrgeizig, scheint aber aus heutiger Sicht erreichbar zu sein. Davon sind die Kommunen im Landkreis Starnberg weit entfernt. Was macht Oslo besser? Einer der Gründe ist der hohe Anteil an erneuerbaren Energien bei der Strom- und Wärmeversorgung von Norwegens Hauptstadt. Leider gibt es im Landkreis Starnberg zu wenige Hausbesitzer mit einer eigenen Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Denn eine Aussage des Energieversorgers Eon lässt aufhorchen: Demnach könnten sich Zweidrittel seiner Photovoltaik-Kunden komplett selbst mit ihrem Ökostrom versorgen, wenn sie die überschüssige Energie mittels Batterie speichern. Mittags gewonnene Energie steht dann am Abend zur Verfügung. Demnach könnten rund 20 Millionen Deutsche in Zukunft Strom-Selbstversorger sein.

Weitere Vorteile: Wird vor Ort im großen Umfang der Strom umweltfreundlich produziert, dann sind weniger Übertragungsnetze nötig und der Strom vom eigenen Dach sorgt dafür, dass eigene Elektroautos, E-Bikes und E-Tretroller mit Ökostrom geladen werden. „Es wäre wünschenswert, wenn sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger noch stärker als bisher an der CO²-Minderung und dem Klimaschutz beteiligen“, so der Stellvertretende Landrat Tim Weidner. „Auch der Landkreis Starnberg muss seine Anstrengungen verstärken“.

Der Anteil der reinen Elektrofahrzeuge im Landkreis steigt kontinuierlich an, mittlererweile gibt es auch 15 Ladesäulen mit 29 Ladepunkten. Man kann sie auf dem bayernweiten Ladeatlas finden. Mit dem oben genannten Ziel Weiterlesen

Interessiert informierten sich Bürger/innen und Kommunalpolitiker beim Sommerfest der Pöckinger SPD über die Möglichkeiten der Elektromobilität und konnten die Fahrzeuge (E-Bikes, E-Roller und den Renault ZOE) gleich an Ort und Stelle testen. Mit einer Reichweite von 160 km (ZOE) kann man die Fahrten im Landkreis gut bewältigen- und abends kommt das Auto an die Steckdose (eine „Tankfüllung“ kostet ca. 3-4 €). Noch umweltfreundlicher: man lädt das Elektro-Auto über eine Photovoltaikanlage auf. Kreisrätin Elisabeth Fuchsenberger (links im Bild), stolze Besitzerin des Renault ZOE: „Wenn nur alle Zweitwagen im Landkreis Starnberg elektrisch betrieben würden, kämen wir der Energiewende einen großen Schritt näher!“

von Sissi Fuchsenberger
SPD-Kreisrätin

Möglicherweise kann ein Besuch der Sonderausstellung im Verkehrsmuseum eine Antwort geben. Die Schau trägt den Namen:
Aufgeladen! Elektromobilität zwischen Wunsch und Wirklichkeit (noch bis 15.9.13)

Im Verkehrsmuseum München, auf dem alten Messegelände Schwanthaler Höhe, Bavaria Park 5
Geöffnet tgl. von 9-17 Uhr, Führungen zur Ausstellung Sonntag 24.2., 10.3., 24.3.,und alle 14 Tage jeweils 15:00

Seit 100 Jahren gibt es Anläufe, den Elektromotor als Antrieb für Autos zu etablieren. Die Pioniere Siemens und Porsche haben sich schon damit beschäftigt, als das Automobil noch lange kein Massenverkehrsmittel war. Warum kam die Entwicklung ins Stocken?
weiterlesen auf www.sissi-fuchsenberger.de

Nach meinen Testfahrten mit dem Opel Ampera hat mir mein Freund Michael Dehnert von der Herrschinger Agentur für Elektromobilität diesmal mit dem Renault Kangoo Z.E. einen 100 Prozent elektrisch angetriebenem Mini-Van zur Verfügung gestellt, den ich auf seine Alltagstauglichkeit prüfen konnte. Vorab gleich der größte Unterschied zwischen den beiden: während der Ampera automatisch auf ein Dieselaggregat umschaltet, sobald die Batterie leer ist und damit seine Reichweite auf rund 450 Kilometer erweitert, ist beim Kangoo im Praxistest nach circa 110 bis 130 Kilometern die Batterie erschöpft. Beim Ampera reicht dann eine normale Tankstelle mit Dieselkraftstoff, um mit einer neuen Tankfüllung seine Reichweite zu vergrößern. Der Kangoo muss in diesem Fall neu mit Strom aufgeladen werden. Im Testbetrieb hat der Ladevorgang an meiner haushaltsüblichen Steckdose rund neun Stunden gedauert.

weiterlesen auf www.tim-weidner.de

Liebe Leserinnen, Liebe Leser,

herzlich willkommen zur 7. Ausgabe des Newsletters der SPD im Landkreis Starnberg.

Bevor es mit den Nachrichten losgeht noch ein Hinweis: dieser Newsletter steht auch im Internet unter www.spd-kreis-starnberg.de zur Verfügung.Dort können Sie mit uns über die Themen diskutieren, Anmerkungen, Kritik (und gerne auch Lob) mitteilen. Also, nichts wie ran!

Ihre Newsletter-Redaktion

Weiterlesen

Bis zum Jahr 2035 strebt der Landkreis Starnberg die Vollversorgung mit erneuerbaren Energien an. Bisher konzentrierten sich die Anstrengungen auf die Bereiche Strom und Wärme. Der Verkehr mit einem Anteil von über 30 Prozent am Energieverbrauch im Landkreis ist bei der Umsetzung der Energiewende aus dem Blickfeld geraten. Elektrofahrzeuge sollen in Zukunft auf den Straßen eine wichtige Rolle spielen. Zwei Tage lang hatte Tim Weidner, Fraktionsvorsitzender der SPD im Starnberger Kreistag, die Gelegenheit, den neuen Opel „Ampera“ auf seine Alltagstauglichkeit zu testen. Opel bezeichnet seinen „Ampera“ als „das erste Fahrzeug mit permanenten Elektroantrieb in Europa“. Tatsächlich ist das Fahrzeug ein Elektroauto mit eigenem Stromgenerator für den Bedarfsfall.
weiterlesen auf www.tim-weidner.de.