Viele Menschen wollten Abschied nehmen von der Altbürgermeisterin und Ehrenbürgerin der Gemeinde Gauting und fanden am vergangenen Mittwoch keinen Platz mehr in der überfüllten Christuskirche. Ihre Vorgänger und Nachfolgerinnen im Amt, viele Bürgerinnen und Bürger und politische Weggefährten erwiesen der beliebten Bürgermeisterin (2002–2014) die letzte Ehre.
Sie hat in ihrer Amtszeit den Ort geprägt: Das Bosco, das Kino Breitwand, die Realschule oder der Ausbau der Würmbrücke gingen auf ihre Initiative zurück. Vor allem hat sie erkannt, wie wichtig für Frauen und Familien eine gut organisierte Kinderbetreuung ist und ließ Kindergarten- und Hortplätze ausbauen. Aus eigener Erfahrung wusste sie, was es bedeutete, Kinder alleine zu erziehen. Auch die Fürsorge um Benachteiligte durch die „Gautinger Insel“ ging auf sie zurück ebenso wie das Mehr-Generationen-Haus in Stockdorf.
Als überzeugte Sozialdemokratin hat sie den Ort sozialer und ökologischer gemacht. Sie kümmerte sich um mehr Umweltschutz und machte Gauting zur Fair-Trade Kommune. Immer begegnete sie den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde mit Empathie und auf Augenhöhe.
Liebe Brigitte, wir sagen Danke für deine Arbeit und dein Vorbild!
Beim diesjährigen Stadtradeln erstrampelten sich die Berger „Roten Radler“ Platz 1 in der Kategorie „Parteien“ im gesamten Landkreis. In der Gemeinde Berg erreichten sie den 3. Platz und wurden mit Bronze belohnt. Teamchef Michael Galloth nimmt die Urkunden aus der Hand des Berger Bürgermeisters entgegen.
Herzlichen Glückwunsch wünscht der SPD Kreisverband für diese tolle Leistung! 🤗

Los geht’s am 20.06.2026 um 18 Uhr im #bürgerstadlhechendorf, für Musik, Essen und Getränke ist gesorgt 🤗
Bringt eure Freunde mit, denn anschließend findet ein Public Viewing zum Deutschland Spiel statt ⚽
Die SPD-Kreistagsfraktion dankt Tim Weidner für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement und seinen herausragenden Einsatz für die Sozialdemokratie im Landkreis Starnberg. Nach seinem Rückzug aus dem Starnberger Stadtrat vor einem Jahr wird Tim Weidner Ende April auch aus dem Starnberger Kreistag ausscheiden.
Seit 2008 gehörte Tim Weidner dem Kreistag Starnberg an. Über viele Jahre hinweg prägte er dort die sozialdemokratische Arbeit mit Sachverstand, Verlässlichkeit und einer klaren Haltung für soziale Gerechtigkeit. Bereits 2002 trat er erstmals kommunalpolitisch in Erscheinung – als SPD-Bürgermeisterkandidat in Starnberg und frisch gewählter Stadtrat.
In den vergangenen Jahrzehnten setzte sich Tim Weidner mit großem Engagement für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung des Landkreises, für eine moderne kommunale Infrastruktur und für eine verlässliche Daseinsvorsorge ein. Besonders am Herzen lagen ihm die Stärkung öffentlicher Einrichtungen, die Förderung von Bildung und Kultur sowie die soziale Verantwortung der kommunalen Politik. Von 2014 bis 2020 war er zudem Stellvertreter des Landrats Karl Roth.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete sein langjähriges Engagement in den Ausschüssen und Gremien des Landkreises, insbesondere im Sozialausschuss des Kreistags. Dort brachte er seine Erfahrung, seine ruhige und sachliche Art sowie seine klare sozialdemokratische Überzeugung ein.
„Tim Weidner hat über Jahrzehnte hinweg mit beeindruckender Ausdauer, großem Verantwortungsbewusstsein und echter sozialdemokratischer Überzeugung für unseren Landkreis gearbeitet. Wir sind ihm zutiefst dankbar für seinen Einsatz, seinen Rat und seine Verlässlichkeit. Wir wünschen ihm, dass er seine Freude am Reisen gesund und mit voller Energie ausleben kann“, so der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Christian Winklmeier.
Der SPD-Kreisverband Starnberg schließt sich dem Dank an Tim Weidner für seine langjährige Arbeit, seine Treue zur Sozialdemokratie und seinen Einsatz für die Menschen im Landkreis Starnberg an. Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute, Gesundheit und viele bereichernde Reisen.
Der Wahlkampf geht in die Endrunde und dementsprechend fielen die Reden beim diesjährigen Politischen Aschermittwoch im voll besetzten Saal des Klostergasthofs der Landkreis-SPD aus. In ihrem Grußwort betonte Kreisvorsitzende Christiane Feichtmeier (MdL) die gute Zusammenarbeit in den kommunalen Gremien. „In der Kommunalpolitik müssen nicht immer alle einer Meinung sein, sollten aber an einem Strang ziehen!“ Steffi Weller, Bürgermeisterkandidatin aus Gilching hob die Kommunalpolitik auf die ganz große Bühne und nannte die Grundlagen jeglichen politischen Handelns: Gerechtigkeit, Solidarität, Freiheit und Mut. Die Hauptrednerin Carmen Wegge (MdB) indes zeigte sich durchaus in Kampfeslaune und wollte dem Landrat Stefan Frey einige Spitzen nicht ersparen. Der sprach das Publikum mit „Liebe Genossinnen und Genossen“ an, was ihn aber nicht davor schützte, sich seine Krankenbettaktion (er legte sich kürzlich publikumswirksam in ein Krankenbett der Starnberger Kliniken) vorhalten lassen zu müssen, um sich beim bayerischen Gesundheitsministerium Gehör zu verschaffen. Nachdem die SPD den amtierenden Landrat unterstützt, war`s das auch schon. Anders musste sich der Kanzler anhören, auch seine ihm möglicherweise zugeneigten Wähler und Wählerinnen zu vergraulen, indem er sie in aller Öffentlichkeit sinngemäß als faul und arbeitsscheu bezeichnet. Die harmonischen Töne des Duos „Klangzeit“ aus Breitbrunn sorgten dann aber für versöhnliche Stimmung und ließen den Abend unter großem Applaus ausklingen.
Auf dem Bild vlnr: Ines Bankwitz, Spitzenkandidatin aus Andechs, FRank Hauser, BM-Kandidat aus Starnberg, Christiane Feichtmeier (Kreisvorsitzende), Landrat Stefan Frey, Carmen Wegge (MdB), Georg Scheitz, BM aus Andechs, Steffi Weller, BM-Kandidatin aus Gilching und Christian Kaiser, OV-Vorsitzender aus Andechs .


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