Am 3. Oktober feiern wir den „Tag der Deutschen Einheit“ . In diesem Jahr steht er angesichts des Wahlergebnisses in Sachsen-Anhalt noch mehr als sonst im Fokus. Könnte es sein, dass unser Modell eines Staates seit 1949 jetzt massiv unter Beschuss gerät? Das erwartbare Ergebnis der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt soll uns ein Auftrag sein: Wir dürfen es nie mehr zulassen, dass ein einzelnes Bundesland oder gar die gesamte Bundesrepublik in die Hände einer verfassungsfeindlichen Partei fällt. Auch wenn es jetzt abzuwarten gilt, wie das Land selbst damit zurechtkommt, auch wenn zu erwarten ist, dass die versprochenen Lösungen so nicht funktionieren werden, sollte man sich bewusst werden, dass ein Spiel mit dem Feuer auch zum Flächenbrand werden kann. Auch wenn unser Verfassungsstaat manchmal schwerfällig und demokratische Prozesse mühsam auszuhandeln sind – eine Alternative dazu ist nicht vorstellbar. Deshalb müssen wir immer wieder daran erinnern, was wir an unserer Verfassung haben und welches Leben sie uns in einem demokratischen Staat ermöglicht. In Berlin und MV kommt es auf alle Parteien der politischen Mitte an. Wie werden sich die WählerInnen am 20. 9. vor Ort entscheiden?
Am Wochenende 1. bis 3. Oktober werden in der Schlossberghalle in Starnberg, in Schulen und Kirchen verschiedenen Veranstaltungen zu Thema stattfinden. Nach Auftaktveranstaltung am 1.10. ab 17:00 und einer Podiumsdiskussion zum Thema „Fair Play und Demokratie aus der Sportperspektive“ in der Schlossberghalle geht es in den folgenden Tagen mit dem Programm weiter:

Viele Menschen wollten Abschied nehmen von der Altbürgermeisterin und Ehrenbürgerin der Gemeinde Gauting und fanden am vergangenen Mittwoch keinen Platz mehr in der überfüllten Christuskirche. Ihre Vorgänger und Nachfolgerinnen im Amt, viele Bürgerinnen und Bürger und politische Weggefährten erwiesen der beliebten Bürgermeisterin (2002–2014) die letzte Ehre.
Sie hat in ihrer Amtszeit den Ort geprägt: Das Bosco, das Kino Breitwand, die Realschule oder der Ausbau der Würmbrücke gingen auf ihre Initiative zurück. Vor allem hat sie erkannt, wie wichtig für Frauen und Familien eine gut organisierte Kinderbetreuung ist und ließ Kindergarten- und Hortplätze ausbauen. Aus eigener Erfahrung wusste sie, was es bedeutete, Kinder alleine zu erziehen. Auch die Fürsorge um Benachteiligte durch die „Gautinger Insel“ ging auf sie zurück ebenso wie das Mehr-Generationen-Haus in Stockdorf.
Als überzeugte Sozialdemokratin hat sie den Ort sozialer und ökologischer gemacht. Sie kümmerte sich um mehr Umweltschutz und machte Gauting zur Fair-Trade Kommune. Immer begegnete sie den Bürgerinnen und Bürgern in der Gemeinde mit Empathie und auf Augenhöhe.
Liebe Brigitte, wir sagen Danke für deine Arbeit und dein Vorbild!
Beim diesjährigen Stadtradeln erstrampelten sich die Berger „Roten Radler“ Platz 1 in der Kategorie „Parteien“ im gesamten Landkreis. In der Gemeinde Berg erreichten sie den 3. Platz und wurden mit Bronze belohnt. Teamchef Michael Galloth nimmt die Urkunden aus der Hand des Berger Bürgermeisters entgegen.
Herzlichen Glückwunsch wünscht der SPD Kreisverband für diese tolle Leistung! 🤗

Los geht’s am 20.06.2026 um 18 Uhr im #bürgerstadlhechendorf, für Musik, Essen und Getränke ist gesorgt 🤗
Bringt eure Freunde mit, denn anschließend findet ein Public Viewing zum Deutschland Spiel statt ⚽
Die SPD-Kreistagsfraktion dankt Tim Weidner für sein jahrzehntelanges kommunalpolitisches Engagement und seinen herausragenden Einsatz für die Sozialdemokratie im Landkreis Starnberg. Nach seinem Rückzug aus dem Starnberger Stadtrat vor einem Jahr wird Tim Weidner Ende April auch aus dem Starnberger Kreistag ausscheiden.
Seit 2008 gehörte Tim Weidner dem Kreistag Starnberg an. Über viele Jahre hinweg prägte er dort die sozialdemokratische Arbeit mit Sachverstand, Verlässlichkeit und einer klaren Haltung für soziale Gerechtigkeit. Bereits 2002 trat er erstmals kommunalpolitisch in Erscheinung – als SPD-Bürgermeisterkandidat in Starnberg und frisch gewählter Stadtrat.
In den vergangenen Jahrzehnten setzte sich Tim Weidner mit großem Engagement für eine nachhaltige und sozial gerechte Entwicklung des Landkreises, für eine moderne kommunale Infrastruktur und für eine verlässliche Daseinsvorsorge ein. Besonders am Herzen lagen ihm die Stärkung öffentlicher Einrichtungen, die Förderung von Bildung und Kultur sowie die soziale Verantwortung der kommunalen Politik. Von 2014 bis 2020 war er zudem Stellvertreter des Landrats Karl Roth.
Einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit bildete sein langjähriges Engagement in den Ausschüssen und Gremien des Landkreises, insbesondere im Sozialausschuss des Kreistags. Dort brachte er seine Erfahrung, seine ruhige und sachliche Art sowie seine klare sozialdemokratische Überzeugung ein.
„Tim Weidner hat über Jahrzehnte hinweg mit beeindruckender Ausdauer, großem Verantwortungsbewusstsein und echter sozialdemokratischer Überzeugung für unseren Landkreis gearbeitet. Wir sind ihm zutiefst dankbar für seinen Einsatz, seinen Rat und seine Verlässlichkeit. Wir wünschen ihm, dass er seine Freude am Reisen gesund und mit voller Energie ausleben kann“, so der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Christian Winklmeier.
Der SPD-Kreisverband Starnberg schließt sich dem Dank an Tim Weidner für seine langjährige Arbeit, seine Treue zur Sozialdemokratie und seinen Einsatz für die Menschen im Landkreis Starnberg an. Für seinen weiteren Lebensweg wünschen wir ihm alles Gute, Gesundheit und viele bereichernde Reisen.


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