Mit Erstaunen nahm der Landtagskandidat der SPD, Tim Weidner, die populistische Milchmädchenrechnung des Erdinger CSU-Landrats Martin Bayerstorfer zur Kenntnis, die Geschäftsflieger des Flughafens München II nach Oberpfaffenhofen zu leiten.
Schließlich handelt es sich um unterschiedliche Destinationen, die nicht willkürlich austauschbar sind. So kann der Flughafen Oberpfaffenhofen derzeit nicht einmal annähernd die genehmigten Flugbewegungen ausschöpfen, weil ganz offensichtlich die Geschäftsflieger, die nach München II fliegen, kein Interesse an Oberpfaffenhofen haben. Eine weitere Ausdehnung der allgemeinen Luftfahrt in Oberpfaffenhofen kommt aus den sattsam bekannten, auch von den Verwaltungsgerichten überprüften Gründen nicht in Betracht.
„Die SPD wird umso mehr darauf achten, dass die CSU mit ihren üblichen Doppelspielen die Bürger nicht über den Tisch ziehen wird, sondern sich an verbindlich gegebene Zusagen hält“, so Tim Weidner. Es macht absolut keinen Sinn, nach dem St.-Floriansprinzip zu agieren und unliebsamen Flugverkehr auf andere Gemeinden abzuwälzen, sondern eine vernünftige Verkehrspolitik muss im Vordergrund stehen. Weidner verweist dazu auch auf die Pressemitteilung vom 23. August 2011 (http://spd-kreis-starnberg.de/spd-kreisverband-starnberg-setzt-auf-christian-ude/), in der der SPD Kreisverband sich gegen die dritte Startbahn ausgesprochen hat.

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