Einladung zum Vortrag von Wolfgang Ruppert: „Künstler! Kreativität zwischen Mythos, Habitus und Profession“

Wolfgang Ruppert betrachtet Varianten des Künstlerhabitus im Lauf des 20. Jahrhunderts und schlägt dabei einen Bogen von Klee und Kandinsky über das Bauhaus, Leni Riefenstahl, Joseph Beuys, Otl Aicher, Gerhard Richter, Martin Kippenberger, Schlingensief und Meese bis hin zu Pina Bausch. Als Kulturhistoriker geht es ihm um den sozialen Ort der Künstler, deren jeweilige symbolische Mittel und ihre Prägungen in der Zeitgenossenschaft. Dabei kombiniert die Studie strukturelle Bedingungen des Künstlerseins mit knappen biografischen Fallstudien. Die Denkfigur von der Autonomie des modernen Künstlers in der künstlerischen Arbeit wird dabei mit einer Realität konfrontiert, in der Kunstbetrieb und Kunstkritik dieser Autonomie eine Grenze setzen.

Der Referent ist Professor für Kulturgeschichte und Politik an der Universität der Künste Berlin. Sein bei V+R Verlage/Böhlau erschienenes Werk vermittelt das Wissen aus jahrzehntelangen Studien in einem eindrucksvollen Text für das breite Publikum der Kunstinteressierten.

Es wurde von der taz Ende 2018 als Buch des Jahres im Bereich Kunst/Politik empfohlen: „Aufschlussreiche Kulturgeschichte des Künstlers im 20. Jahrhundert, auch der Künstlerin. Korrektiv zu aktuellen Selbststilisierungen.“ (Brigitte Werneburg)

Dienstag, 25.6. 2019, 19:30 Uhr
Buchhandlung Kirchheim, Bahnhofstr. 30, Gauting                                    
(Eintritt € 8,–/ € 6,–)

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