Im Zeitraum vom 31.1. bis zum 13.2.2019 haben die Bürger/innen in Bayern die Gelegeheit, mit ihrer Unterschrift in den Rathäusern das Volksbegehren zu unterstützen. Sollte das Volksbegehren erfolgreich sein, wird das Naturschutzgesetz ergänzt, um mehr Biodiversität, mehr Bio-Landbau, mehr Artenschutz und weniger Pestizideinsatz zu erreichen. Alle weiteren Informationen, den Gesetzestext und die Öffnungszeiten der Rathäuser hier: https://volksbegehren-artenvielfalt.de/

Eine breite Unterstützung aus Parteien und Umweltverbänden für das Volksbegehren Artenvielfalt im Landkreis

Der SPD Ortsverein Gilching lädt ein zum Neujahrsempfang 2019. Wir freuen uns, die ehemalige Bundespräsidentschaftskandidatin Gesine Schwan als Gastrednerin begrüßen zu dürfen.

Frau Prof. Dr. Gesine Schwan ist Politikwissenschaftlerin und Präsidentin sowie Mitgründerin der 2014 gegründeten Humboldt-Viadrina Governance Plattform Berlin. Im Jahr 1971 trat sie in die SPD ein. Seit 2014 steht sie der Grundwertekommission der SPD vor. In den Jahren 2004 und 2009 hat sie
für das Amt der Bundespräsidentin kandidiert. Weitere Informationen zum Lebenslauf von Gesine Schwan finden Sie unter: http://www.gesine-schwan.de/zur-person/lebenslauf/.

Angesichts der Europawahl, die am 26.5.2019 stattfinden wird, spricht Frau Prof. Dr. Gesine Schwan zum Thema „Wie soll es weitergehen in der EU?“. Angesichts der großen Herausforderungen für die europäischen Union und im Bewusstsein der großen unterschiedlichen Zielvorstellungen der Mitgliedsstaaten muss darüber gesprochen werden, welchen Weg die EU in Zukunft gehen muss.

Der SPD Ortsverein Gilching lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu dieser Veranstaltung ein und freut sich, sie mit einem Glas Sekt begrüßen zu dürfen. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung vom Birgit Regler Trio.

Datum: Donnerstag, 10.01.2019
Uhrzeit: 18:30 Uhr (Einlass ab 17:45 Uhr)
Ort: Gaststätte Geisenbrunn, Tonwerkstraße 3, 82205 Gilching
Der Eintritt ist frei!

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Über Trivialromane mag mancher wegen des geringen literarischen Anspruchs die Nase rümpfen. Als Ausdruck der Bedürfnisse ihrer Leserschaft sind sie gleichwohl ergiebig für eine analytische Lektüre und gesellschaftsbezogene Fragestellungen. Darum geht es im Vortrag der Münchner Ärztin und Psychotherapeutin Claudia Mors-bach, die ihr Thema folgendermaßen umreißt: „Der triviale Liebesroman wird überwiegend von Frauen für Frauen geschrieben. Er ist unglaublich erfolgreich, weil er unbewussten oder halbbewussten Beziehungsphantasien einen Ausdruck und scham-haft verschwiegenen Tagträumen eine Stimme verleiht. Dies ist das Thema meines Vortrags. Welchen Mann wünschen sich Frauen? Welche Beziehung, wie viel Freiheit, wie viel Schutz? Die Antworten sind erstaunlich, sogar erschreckend.“

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Einladung zu Lesung und Gespräch mit Irina Scherbakowa, Moskau

Mit „Die Hände meines Vaters“ erzählt die Historikerin und Publizistin Irina Scherbakowa die Geschichte ihrer jüdisch-russischen Familie – von Pogromen über die Oktoberrevolution bis in die Jahre nach der Sowjetunion, es ist eine epische russische Familiengeschichte es ganzen 20. Jahrhunderts.

Irina Scherbakowa stammt aus einer Familie, die alle Schrecknisse des 20. Jahrhunderts miterlebt hat. Und doch empfindet die renommierte russische Publizistin ihre Familiengeschichte als eine glückliche – sind ihre Vorfahren und sie doch immer wieder aller Wahrscheinlichkeit nach davongekommen. Die Autorin gehört zu den Gründern der Menschenrechtsorganisation Memorial, die Stalin-Opfer und deren Angehörige ermutigt, Zeugnis abzulegen, sie kritisiert,dass es in Russland nach dem Zerfall der Sowjetunion keine Aufarbeitung der Vergangenheit gegeben hat und dass Russland seine Geschichte seit 2000 propagandistisch umschreibt.
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