Bei der Generalsanierung von Gebäuden kommt es immer wieder zu unerfreulichen Überraschungen. Diese Erfahrung macht zur Zeit der Landkreis Starnberg bei der Fünfseen-Schule an der Zeppelinpromenade in Starnberg. Ursprünglich waren für die Erweiterung der Heizzentrale, die Sanierung des Daches mit seiner Fotovoltaikanlage sowie der Ertüchtigung des baulichen und anlagetechnischen Brandschutzes rund 2,8 Millionen Euro vorgesehen. Doch während der Bauabwicklung traten Kostenmehrungen und zusätzliche notwendige Maßnahmen, wie die Sanierung des Turnhallenbodens, auf. Zudem werden der Eingangsbereich und die Außenanlagen der Fünfseen-Schule und der Franziskus-Schule der Lebenshilfe auf Grund gestiegener Schülerzahlen neu hergerichtet. Dabei soll auch die Anzahl der Bushaltemöglichkeiten erhöht und die Sicherheit für die Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Bau- und Kreisausschuss haben der Kostenmehrung von fast 900 000 Euro bereits zugestimmt. Kreisrat Tim Weidner geht davon aus, dass der Kreistag am 15. Dezember den Empfehlungen seiner Ausschüsse folgt.

Seit einigen Jahren besteht das Caritas-Sozialkaufhaus (KaDeCa) am Riedener Weg 12 in Starnberg. Mindestens drei gute Gründe sprechen für diese karitative Einrichtung. Sie entlastet die Umwelt, weil dort gut erhaltene Möbel, Hausrat, Kleider, Geschirr, Bücher sowie Flohmarktartikel als Spende angenommen werden und somit nicht auf dem Müll landen. Diese gebrauchten Möbel und Gebrauchsgegenstände können dann von bedürftigen Bürgerinnen und Bürgern des Landkreises, zum Beispiel arbeitslosen Menschen, Empfängern von Hartz IV sowie von Leistungen der Grundsicherung, günstig erworben werden. Darüberhinaus erhalten arbeitslose Menschen dort eine sinnstiftende Beschäftigung, die der Qualifizierung und sozialen Integration dient. Weiterlesen

also für Kinder und Erwachsene, die in die Schule, zur Arbeit oder zum Einkaufen mit dem Rad unterwegs sind, soll das bestehende Radwegenetz ergänzt und ausgebaut werden. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss des Landkreises beschloss, ein Fachbüro zu beauftragen, ein Alltagsradwegenetz durch den Landkreis zu erarbeiten, das das bestehenden Radroutennetz (rd. 484km) ergänzen wird und v.a. Schulen, Ausbildungsstätten, Gewerbegebiete und Einkaufsmöglichkeiten berücksichtigt. Immer mehr Menschen sind mit dem Radl unterwegs, sie wollen umweltfreundlich und gesundheitsbewusst ihre Ziele erreichen und leisten einen wichtigen Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende.

(im Bild Ortsdurchfahrt Aufkirchen) im Landkreis Starnberg hat an einigen Stellen bald ein Ende. Der Umwelt- und Verkehrsausschuss im Landkreis  beschloss in seiner letzten Sitzung den Vollausbau bzw. die Deckensanierung von  drei besonders sanierungsbedürftigen Abschnitten: die Ortsdurchfahrt in Aufkirchen, ein Streckenabschnitt zwischen Landstetten und Perchting und die Ortsdurchfahrt in Oberpfaffenhofen. Knapp 1.8 Mio € werden die Baumaßnahmen kosten, die im kommenden Jahr durchgeführt werden.

Anlässlich des UN-Sondergipfels zum Klimawandel am 23. September in New York sind überall auf der Welt in den Tagen davor Aktionen zum Klimaschutz geplant. Auch im Energiezentrum Fünf-Seen-Land in Herrsching kamen Bürger/innen zusammen, um im Vorfeld des Klimagipfels unter der Schirmherrschaft von Landrat Karl Roth (links im Bild) ein Zeichen zu setzen, der Klimaerwärmung endlich Einhalt zu gebieten. Leidtragende Weiterlesen

Auch im Landkreis werden immer weniger Kinder geboren und die Bevölkerungspyramide verändert sich. Die Gesamtbevölkerung altert und der Landkreis muss auf diese demografische Entwicklung reagieren. Was brauchen die Bürger/innen im Hinblick auf die Versorgung älterer Menschen?
Folgende Ergebnisse hat eine Studie im Landkreis erbracht:

  • Die Menschen wollen, so lange es geht, selbstständig zu Hause leben und sich bei Bedarf Versorgungsleistungen dazu kaufen.
  • Pflegende Angehörige brauchen mehr Unterstützung.
  • Betreutes Wohnen soll zentrumsnah angeboten werden.
  • Gut zu erreichende Infrastruktur ist für Teilhabe am öffentlichen Leben wesentlich.
  • Ausweitung des ÖPNV.
  • Tagespflegesoll ausgebaut werden.
  • Passende Angebote für behinderte Menschen.
  • Gemeinsame Projekte für Jung und Alt.
  • Bedürfnisse besonderer Zielgruppen gilt es zu beachten (Migranten Menschen mit psychischer Erkrankung, Demente)
  • Ausbau der Hospiz-und Palliativversorgung mit entsprechender Öffentlichkeitsarbeit Weiterlesen

In der letzten Sitzung vor den Ferien beschloss der Kreistag, den Standort Starnberg für eine FOS/BOS nochmals ins Gespräch zu bringen und beim Kultusministerium eine Probeeinschreibung zu beantragen, nachdem diese für den Standort Gilching gescheitert war. Starnberg an der S 6 -Schiene wird von den Jugendlichen im Würmtal (die jetzt mehrheitlich nach München in die FOS/BOS fahren) und von denen der Westufergemeinden, aber auch von Schüler/innen der Ostufergemeinden bis Seeshaupt und den Isartalgemeinden bis Wolfratshausen/Geretsried bevorzugt werden, die heute noch bis nach Weilheim oder Bad Tölz pendeln müssen. Das Abitur über die Mittlere Reife und Berufsausbildung und FOS/BOS zu erreichen, wird bei Eltern wie bei Schülern immer beliebter, die Schülerzahlen steigen und diese Schulart wird auch im Landkreis dringend benötigt. Als Interimslösung bieten sich Räume im Beruflichen Schulzentrum in Starnberg an.
Die neue FOS/BOS mit dem zu erwartenden zusätzlichen Verkehrsaufkommen wird ein Grund mehr für die Stadt Starnberg sein müssen, endlich eine konstruktive Lösung ihrer Verkehrprobleme vorzulegen!
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