Bei strahlendem Sonnenschein legte die MS Starnberg am frühen Sonntagabend ab. 300 Passagiere gingen mit an Bord, um zusammen mit dem SPD-Spitzenkandidaten Christian Ude, Landtagskandidat Tim Weidner, Bezirkstagskandidatin Sissi Fuchsenberger, dem Bundestagsabgeordneten Klaus Barthel, der Landtagsabgeordneten Kathrin Sonnenholzner und vielen Kommunalpolitikern zwei vergnügliche Stunden auf dem wunderschönen Katamaran zu erleben.
Christian Ude, der seine Ehefrau Edith mit an Bord nahm, brachte in seiner Begrüßungsrede auch sichtlich seine Freude über den „Parteitermin auf See“ zum Ausdruck: „Gottseidank habe ich den Termin zugesagt. Es gibt doch nichts Schöneres als hier über den Starnberger See zu gleiten.“

Seine gute Laune ließ sich der SPD-Spitzenkandidat auch nicht durch permanent vorgetragene schlechte Umfragewerte in den Medien verderben. Vielmehr fragte er sich, warum das immer wieder wiederholt wird – jede Woche mindestens dreimal? Und warum ist es bei früheren Wahlen schon des Öfteren passiert, dass vor dem Wahltermin die absolute Mehrheit der CSU vorhergesagt wurde und am Wahlabend plötzlich 8% gefehlt haben? Warum wird immer zugunsten der CSU falsch prognostiziert? Ude vermutete, dass vielleicht schon im Vorfeld der politische Gegner entmutigt werden soll. Doch er wird sich keinesfalls entmutigen lassen, denn erst mit der Stimmabgabe entscheiden die Bürger. Es ist erwiesen, dass ein Drittel der Wähler beim Gang zum Wahllokal noch nicht entschieden hat, wo sie das Kreuzchen machen wollen. Wichtig ist jedoch, dass man sich jetzt nicht zurücklehnt und den Wahlausgang nur beobachtet, denn damit sinken die Chancen auf einen Wechsel in Bayern.
Darum appellierte Ude an alle Anwesenden, weiterhin kräftig Freunde, Kollegen und Bekannte zu überzeugen, dass die SPD das richtige Konzept hat. In der Sache hat sie nämlich schon die Mehrheit der Bürger überzeugt. Die Mehrheit ist für den gesetzlichen Mindestlohn (den es unter Schwarzgelb nicht geben wird), gegen das Betreuungsgeld und für den Ausbau der Betreuungsplätze, gegen den G8-Murks usw. Wir müssen klar machen, dass man, um all das zu erreichen – vielleicht auch entgegen bisheriger Gewohnheiten – sein Kreuz bei der SPD machen muss.
Jedenfalls lässt sich der SPD-Spitzenkandidat nicht durch 3 Prozentpunkte beirren, die zwischen dem bayerischen Regierungslager und der Opposition in Wirklichkeit fehlen – das bedeutet schließlich, dass nur 2% umgestimmt werden müssten. Darum heißt es: Ärmel hochkrempeln – es lohnt sich!

Damit übergab er das Mikrofon an den Landtagskandidaten Tim Weidner und die Bezirkstagskandidatin Sissi Fuchsenberger, die beide souverän den weiteren Verlauf der Schiffsfahrt moderierten und viele Informationen zu den Sehenswürdigkeiten und Orten gaben, an denen die Reise entlangführte.
Während der Fahrt wurden fleißig Lose der Tombola gekauft, sodass am Ende 1250 Euro an Spenden für die Leidtragenden der Flutkatastrophe zusammen kamen. In Kürze wird bekannt gegeben, an welche Einrichtung der Erlös fließen wird.
Kurz vor der Ankunft überreichte Tim Weidner zusammen mit Georg Seidl von den Seeheimern Oberbayern, die die Schifffahrt organisiert hatten, dem Münchner Ehrengast das neue Kulturwanderbuch Fünfseenland sowie eine Kapitänsmütze. Und, wie nicht anders zu erwarten, die Mütze passte Kapitän Ude perfekt!

Kapitaen-Ude

Schifffahrt mit Christian Ude, Tim Weidner und Elisabeth Fuchsenberger

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